Diesen Unternehmen gehört die Zukunft – der Handshake mit dem Giganten…

Die bekannt gegebene Partnerschaft ist gleichermaßen erstaunlich wie zukunftsträchtig. Nicht einmal ich hätte bei aller Zuversicht dem Unternehmen so schnell einen so gewaltigen Schritt zugetraut.

Der Telemedizin gehört die Zukunft, hört man schon seit einigen Jahren und dies wird auch immer mehr Realität aber kein westliches Unternehmen in dieser Branche hat (meines Wissens) jemals chinesischen Boden betreten – dieses schon!

STRONG BUY: Premier Health Group Inc.

DEUTSCHLAND: A2H8WE, KANADA: CSE: PHGI

Lassen Sie die letzte News auf sich wirken – sie ist für mich eine echte Sensation, denn der Kraftprotz aus dem Reich der Mitte hat sich just Premier Health als Partner auserkoren.

+++BREAKING NEWS 17.1.2018+++

Premier Health meldet strategische Partnerschaft mit 360 Health aus China, einer Tochter von 360 Security Technology Inc.

Diese News ist gewaltig an langfristiger Tragweite, denn man geht eine Partnerschaft ein mit dem Healtcare Zweig eines Software Giganten der:

  • 870 Millionen User hat
  • das größte Software Unternehmen in Asien ist
  • eine Lizenz für eine Online-Klinik besitzt

Die Muttergesellschaft, 360 Security Technology, ist ein führender Anbieter von Online-Services in China und hatte zum 16. Januar 2019 eine Marktkapitalisierung von mehr als 20 Milliarden US-Dollar.

Im Rahmen der Zusammenarbeit werden Premier und 360 Health eine Infrastruktur aufbauen, durch die Premier Zweitgutachen anbieten wird, indem es die Patienten von 360 Health in China sowohl aus der Ferne als auch persönlich mit Ärzten in Kanada verbindet. Premier wird zudem die Ausbildung von Hausärzten virtuell und vor Ort durch medizinische Seminare unterstützen.

360 Security Technology – Bloomberg

Premier Health Group CEO Dr. Essam Hamza: „Wir sehen der Zusammenarbeit mit 360 Health entgegen, da China mehr und mehr ein Hausarztmodell für die Primärversorgung übernimmt, und freuen uns darauf, das Unternehmen dabei zu unterstützen, sich als Marktführer in der Primärversorgung zu etablieren. Diese Partnerschaft ist für Premier eine hervorragende Gelegenheit, den weltweit wachstumsstärksten Telemedizinmarkt zu erschließen“

NewsFazit:

Nun lassen Sie sich diese Partnerschaft einmal auf er Zuge zergehen. Ein asiatischer Software Gigant nimmt für seinen Healthcare Zweig die Unterstützung von Premier Health in Anspruch.

Alle die dem Unternehmen bislang schon gefolgt sind, die Aktie aber noch nicht gekauft haben, müssen jetzt mit einem Paukenschlag erkennen, dass der Punkt “Internationale Expansion” nicht nur leere Phantasie ist sondern sich tatsächlich weitaus größer darstellt als JEDER (auch ich) bislang vermutet hatte.

Premier Health ist KEIN Startup mit einem Plan, den es zu realisieren gilt. Die Patientenanzahl im Premier Health-Ecosystem liegt bei rund 3.000.000 Kanadiern. Darum ist es nur auf den ersten Blick vielleicht unverständlich, warum so ein ein Gigant sich mit dem vergleichsweisen Zwerg verbindet.

In Punkto Performance gibt es nichts zu meckern

The Big Picture

“Das Gesundheitssystem ist kaputt” steht auf der Webseite dieses kanadischen Unternehmens zu lesen. Ich möchte es nicht so drastisch ausdrücken, aber gleichzeitig bin ich der Überzeugung, dass es Reformbedarf gibt. Reformen, die tiefgreifend sind und die Serviceleistungen der Versicherer verbilligen, was dann zu einer besseren Qualität der medizinischen Versorgung führt. Billiger und dennoch besser? Kann man dies unter einen Hut bringen? Ja, es geht!

Eine kanadische Studie besagt, dass fast 40% aller Patienten, die eine Notaufnahme in einem Krankenhaus aufsuchen, das nicht tun würden, wenn sie einen besseren Zugang zu einer Erstberatung hätten.

Gesundheit ist das höchste Gut und deshalb ist es auch nur verständlich, wenn man nervös wird, wenn das Kind, der Lebenspartner, die Eltern oder man selbst verunfallt oder erkrankt. Man sucht medizinischen Rat und wenn der Hausarzt nicht greifbar ist, dann bleibt nur noch ein Weg: der ins Krankenhaus.

Auch ich habe von Krankenschwestern erfahren, dass die Hälfte aller Besuche einer Notfallambulanz vermeidbar wären, wenn ein Arzt vorab ein Urteil abgeben könnte. Das erklärt auch die oft überlasteten “Emergency-Abteilungen” in den Spitälern am Wochenende – von den immensen Kosten, die diese “Fehlbesuche” verursachen, ganz zu schweigen!

Lösung Telemedizin

Der Vorteil ist klar. Ein einziger diensthabender Arzt kann von seinem Schreibtisch/Tablet/Smartphone aus eine riesige Menge an Erstberatungsgesprächen führen. Und ja, es funktioniert sehr gut! 100.000 Patienten groß ist die Kundschaft von HealthVue, einer 100%igen Tochtergesellschaft von Premier Health Clinics, die schon in den Genuss der Telemedizin-Möglichkeit kommen.

Vorteile für den Patienten:

  • Den Arzt via Smartphone/Tablet/PC von überall in der Welt zu sprechen/sehen.
  • Terminvereinbarung direkt über die Software.
  • Einen Überblick über Ihre medizinischen Aufzeichnungen (Blutdruck, Blutzucker…) zu behalten.
  • Mit Mitarbeiter der Klinken zu sprechen.
  • Mit dem Apotheker zu sprechen.
  • Wiederholte Wiederbestellung von Medikamenten abzuwickeln.
  • Ihre medizinischen Aufzeichnungen direkt an den Arzt senden.

Im Umkehrschluss gelten diese Vorteile auch für den Arzt!

Zusätzlicher Kanada-Kick

Für den Mitteleuropäer eigentlich gar nicht vorstellbar, aber in Kanada nicht selten – der nächste Arzt ist Stunden entfernt. Wie einige von Ihnen durch mein Coverage von Drone Delivery Canada schon wissen, gibt es in Kanada 1.000 abgelegene Siedlungen, die nur sehr schwer zu erreichen sind – was würde hier näher liegen, als Telemedizin (solange es Internetanbindung gibt)? Plagt mich ein neues Zipperlein, brauche ich nicht zuerst eine Sunde mit dem Schneemobil fahren, dass mir der Arzt eine geeignete Salbe verschreiben kann (die dann möglicherweise mit der Drohne von DDC geliefert wird).

Akira, Maple, Dialogue, eCare, GOeVisit und Wello sind Firmen, die ein ähnliches Geschäftsmodell verfolgen wie HealthVue/Premier Health Group und sie sind erfolgreich, aber keiner von ihnen hat eine Börsennotierung, die Premier Health Group schon!

Der “Streetwise Report” und schreibt über Premier Health Group:

Eine Firma in Kanada führt einen Paradigmenwechsel in der Gesundheitsversorgung in Kanada, und potentiell auch überall sonst, herbei indem sie Technologie und künstliche Intelligenz integriert.

Weltweite Expansion

Kein Startup

Premier Health ist kein Startup mehr, sondern ein über Jahre gewachsenes Unternehmen. CEO Dr. Essam Hamza, Absolvent der Universität in Alberta, gründete bereits im Jahr 2005, unter wesentlich schwierigeren Begleitumständen das Unternehmen, das jetzt mit vier Kliniken überm 100.000 Patienten betreut. COO Kanchan Tindal verließ einen gut dotierten Job bei der Scotia Bank, um Teil der Premier Health Familie zu werden.

Die Premier Health Group übernahm kürzlich Cloud Practice, ein SAAS-Unternehmen in der Healthcare-Industrie, das mit den verschiedenen Lösungen, die man anbietet (Juno EMR, ClinicAid und MyHealthAccess), 287 Kliniken mit rund 2,9 Mio. Patienten “elektronisch” versorgt. Von der Aufzeichnung sämtlicher Gesundheitsdaten (Juno EMR) über die Abrechnung (ClincAid) bis hin zu einem Online-Patienten-Portal (MyHealthAccess) wird das gesamte Spektrum abgedeckt.

Monatlich werden über 30 Mio. Dollar (CDN) an Zahlungen über die Cloud Practice Inc. abgerechnet – das sind mehr als 360 Mio. CAD pro Jahr!

Die Patientenanzahl im Premier Health-Ecosystem stieg dadurch von 110.000 auf sage und schreibe rund 3.000.000 – das entsprach einer Ver-30-fachung!

Vorteile für die Versicherer, Patienten und Ärzte

Kosten und Zeitaufwand sind die Stichworte, die hier vordergründig natürlich zählen. Würden die eingangs angesprochenen 40% nicht mehr die Notfallambulanzen verstopfen, weil sie durch einen einfachen Chat mit einem Arzt eine Erstversorgung und ein Medikament erhalten, dann würde dies entweder Personal im “Emergency Room”-Bereich sparen  und/oder gleichzeitig die Qualität der medizinischen Versorgung erhöhen, da man nicht nur schnell durchgeschleust wird, weil noch zig Patienten warten.

Oder stellen Sie sich vor, Sie müssen zur Hauptgrippezeit wegen einer Magenverstimmung zum Arzt – Sie können sich fast sicher sein, dass Sie danach die Grippe auch haben

Fazit:

Wenn Sie auf den Chart dieser Aktie schauen, können Sie unschwer erkennen, dass die Anleger diese Aktie mehr als nur toll finden. Ich kann die Begeisterung nachempfinden, denn hier geht es NICHT um ein Startup mit einem tollen Plan, sondern um ein 13 Jahre altes Unternehmen.

Die Anleger mögen die Story einfach, das zeigt der Chart ganz eindeutig und ich mag sie auch. Zum Spekulieren gibt es viel. Neue Kliniken, wachsende Patientenzahl, Kooperationen…

Premier Health ist nicht der einzige Hecht im Karpfenteich, das will ich Ihnen auch gar nicht weiß machen. Die Konkurrenz ist da, aber im Zuge einer Konsolidierung des gesamten Sektors sollte Premier Health ganz oben auf der Kaufliste der Konkurrenz stehen, speziell, wenn sie es schafft, ihr System im Ausland zu etablieren ODER so schnell wächst, dass man selbst zum “Top Dog” wird und auf Einkaufstour geht!

Ihr

Helmut Pollinger

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